Start-Up! Wahrgewordener Traum oder eine Seifenblase?

von | 10.07.2020 | New Business | 0 Kommentare

Um ein Unternehmen zu gründen, unabhängig von der Branche, braucht es vor allem zwei Dinge: eine gute Idee und Ausdauer. Die Idee bringst du bereits mit, doch Gründer müssen sich schon während ihrer Ideenphase bewusst sein, dass keine einfachen Zeiten auf sie zukommen.

Fragen wie „Welche Rechtsform soll das Unternehmen besitzen?“ „Wie stelle ich die Finanzierung sicher?“ „Wer ist meine Zielgruppe, wie spreche ich diese an?“ „Wie organisiere ich die internen Abläufe und das Rechnungswesen?“ treten auf.

Wir alle starten mit einer groben Idee, das Ziel ist es dann, diese Idee zu einem fertigen Produkt oder einer Dienstleistung zu formen, die sich verkaufen lässt.

Hierbei ist es schon wichtig, den Kundennutzen ins Auge zu fassen. Klar sollten wir selbst auch von unserer Idee überzeugt sein und zu 100% dahinterstehen, aber das Produkt muss die tatsächlichen Bedürfnisse des Kunden befriedigen.

Sicherlich kennst auch du den Film „Wolf of Wallstreet“. Ja natürlich, ist Hollywood! Aber erinnerst du dich an die Szene mit dem Kugelschreiber?

Einen einfachen Kugelschreiber deinem gegenüber verkaufen? Klingt zuerst recht simpel, aber wie stellt man das eigentlich an? Es interessiert keinen, ob der Stift besonders schön schreibt oder gut in der Hand liegt, sondern man muss das Bedürfnis schaffen. In diesem Beispiel schafft man das Bedürfnis ganz einfach: „Leg deinem Kunden oder einem gegenüber ein Blatt Papier hin, jedoch keinen Kugelschreiber. Schon entsteht das Bedürfnis nach einem Kugelschreiber.“

Nur weil du etwas gut kannst und es deine Idee in der Form noch nicht gibt, muss das noch lange nicht heißen, dass auch der Bedarf dafür gegeben ist.

Somit sind viele Punkte, wie unter anderem der Kundennutzen, entscheidend für den Erfolg in deiner Selbständigkeit. Bevor du also startest, überdenke alles gründlich und erstelle ein Geschäftskonzept. Dieses kann später auch Teil des Businessplans sein, welches wiederum benötigt wird um z.B. Finanzmittel zu bekommen.

Wichtig ist zudem, sein Unternehmen ständig vollumfänglich betrachten zu können und strukturiert vorzugehen. Hier helfen eine Meilensteinplanung und andere Businesstools wie das „Business Modell Canvas“. Sie helfen dir dabei, Optimierungspotentiale zu identifizieren und den Überblick im manchmal stressigen Arbeitstag zu behalten.

Ebenfalls nicht unerhebliche Themen sind ein Geschäftskonto und eine Buchhaltungssoftware bzw. CRM- oder Organisationstools. Wenn man sich nun auf die Suche nach diesen Tools begibt, findet man unzählige Produkte und Anbieter, welche anscheinend die besten Lösungen bieten, wie bspw. Salesforce, Hootsuite, Asana, Jera, Zendesk, lexware uvm.

 

Aber Vorsicht!

 

Nicht jedes Tool und nicht jede Software ist für Start-Ups geeignet. Selbstverständlich sind einige von ihnen nicht unbegründet die größten Ihrer Sparte, doch ob es wirklich zu dir passt, hängt von mehreren Faktoren ab. Oftmals sind diese Produkte überdimensioniert und zu teuer für kleine Start-Ups. Langfristig bieten sie dir bestimmt einen Mehrwert, kurzfristig solltest du aber auf andere Lösungen vertrauen.

Oftmals ist es gerade zu Beginn gut, sich erstmal auf altbekannte, erprobte und klassische Modelle zu beziehen und diese für sich zu nutzen. Andere Tools können dir deine Gründung erleichtern, sind aber extrem teuer und bieten operativ vorerst keinen spürbaren Mehrwert.

Ein spannendes Thema und eine gute Gelegenheit, um zum Abschluss noch einmal kurz auf die Tüte aufmerksam zu machen. Seid gespannt!

Die gute Seele

Man sollte sich bewusst und intensiv mit seiner Idee Auseinander setzen. Um etwas zu erreichen, muss man jeden Tag seine Komfortzone verlassen.

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Nein das ist kein Platzhalter

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